Einem fortwährenden gesellschaftlichen und globalen Umwälzungsprozess kann sich weder der Einzelne noch die Gruppe entziehen.Traditionelle Strukturen sind einem Umdenken unterworfen, Werteauflösungen und -zusammenbrüche wirken bis in den kleinsten, privatesten und intimsten Bereich unseres Gemeinwesens, der familären Gemeinschaft.

Der idealistische Anspruch, das Stadium der Kindheit als einen heilen und idyllischen Schonraum fernab der erbarmungslosen Existenzbewältigungs-Sachzwänge aufzufassen, scheitert mehr denn je an den Wirklichkeiten der Kindesmisshandlung, der sexuellen Missbräuche, Gewaltausbrüchen, zerrütteten und zerstörten Beziehungen, Arbeitslosigkeit, Suchtformen jedweder Art, Wohnungsnot.

All dies ergibt für das Wohlbefinden und eine gedeihliche Entwicklung des Kindes eine verheerende Bestandsaufnahme.

Vor diesem Hintergrund ist es unser Anliegen, eine breite Palette an konstruktiven Lebensmöglichkeiten zu offerieren, um eine Versöhnung zwischen der sozialen und individuellen Interessenlage zu Stande zu bringen.

Wir wollen die pädagogische Insel so weit wie möglich. Nur so glauben wir, der zeitgenössischen Barbarei der Wertebeliebigkeit Widerstand leisten bzw. entgegenwirken zu können

Wir wollen soviel Kultur, Bildung, Kreativität, Natur und Spiritualität für unsere Kinder wie möglich. Die humanistische Tradition bietet hierfür einen qualitativen Leitfaden. Keine noch so moderne Lebensqualität kommt ohne das, was an der Vergangenheit gut, schön und wahr ist, aus, denn die Tradition bietet ein Universum an Anregungen, Anreizen und Orientierungen für Heranwachsende.

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